Das Dilemma mit dem Slider?

Der Slider – geliebt und gehasst zugleich – ist Teil vieler Websites. In diesem Artikel möchte ich einen Einblick geben in was ein Slider eigentlich ist, wie man ihn integriert und die Vorteile und Nachteile beleuchten.

Slider – der Fixstarter auf der Website?

Was ist ein Slider?

Slider ist aus dem englischem und bedeutet „Schieber“. Er besteht aus mehreren aufeinander folgenden Bildern, die in einem festgelegten Abstand wechseln. Von der Gestaltung ist ein Slider vielseitig. Ob mit Bildern, Videos oder Text, er lässt sich gestalten nach Wunsch. Man kann Bilder mit Links verbinden, die den Websiteuser auf wichtige Unterseiten leiten, wie zum Beispiel Kontakt, Kontaktformular, Newsletteranmeldung, Shopseite etc.

Wie kann ein Slider auf die WordPress Seite integriert werden?

Der Slider kann in Form eines Plugins integriert werden. Plugins sind Erweiterungen, die die Funktionalität der Webseite erweitern. Dabei gibt es ein großes Angebot an Slider Plugins, gratis – open source – oder welche zum Kaufen (dabei wird ein Produktkey erworben). Zum Schluss des Artikels stelle ich meine 3 Favoriten vor, mit denen ich gerne arbeite.

 

Slider Top oder Flop

Auch bieten viele WordPress Themes – Design der Website – bereits integrierte Slider, die genutzt werden können. Alles was man noch machen muss ist, über den Customizer die Bilder auszutauschen. Es müssen dabei keine Einstellungen vorgenommen werden.

Top oder Flop für die Website?

Wie bei allen Dingen gibt es Vorteile und Nachteile.

Vorteile

Der Slider kann eine Website lebendig machen. Durch die Bewegung der Slideshow wird die Aufmerksamkeit der User geweckt. Dadurch kann der Websitebesucher dazu gebracht werden, einen Link zu klicken oder sich das neueste Angebot anzusehen. Er ist somit ein geeignetes Mittel die Aufmerksamkeit dort hinzuleiten, wo man sie haben möchte.

Auch seine Vielseitigkeit ist hervorzuheben. Es gibt Slider nur mit Slides aus einfachen Bildern, um vielleicht ein Fotoalbum zu zeigen auf einen Blog. Man könnte den Slide aber auch mit einem persönlichen Produktvideo verbinden. Der Fantasie ist kaum grenzen gesetzt, so können auch die Texte mit Effekten versehen werden, nacheinander erscheinen etc.

Nachteile

Ein Slider kann die Ladezeit der Homepage auf Handy und Tablet, negativ beeinflussen. Dies wiederum hat schlechte Auswirkungen auf die Usability der Website und auch für das Google Ranking. Ein Slider egal ob bereits im Theme integriert oder Plugin, zieht eine große Anzahl an Ressourcen und Dateien mit sich. So zum Beispiel weitere CSS Dateien, die für die Gestaltung des Sliders zuständig sind und Java Script Dateien, die wiederum die Funktionalität des Sliders regeln.

Auf vielen Websites, egal ob WordPress, Joomla oder anderen CMS (Content Management Systemen) wird eine Slideshow bereits benutzt. Er gehört zum Standard vieler Webdesigner. Dieser Umstand könnte manchen überlegen lassen, ob er eine Slideshow auf seiner Homepage einsetzt. Stattdessen könnte man sich andere Wege überlegen. So könnte die eigene Site sich dann unterscheiden bzw. abheben von anderen Seiten.

Weiters gibt es Studien, die herausgefunden haben, dass User nur die ersten beiden Slides beachten. Bedeutet folgendes: Angenommen eine Slideshow besteht aus 10 Bildern. Legt man hier die Studie um, würde dies bedeuten, dass nur den ersten beiden Bildern, die die User sehen Beachtung zukommen und der Rest sozusagen gar nicht beachtet wird.

Lösungsansätze

Sie möchten nicht auf einen Slideshow verzichten, aber auch nicht Ladezeit negativ beeinflussen?

Da die Ladezeit gerade auf Handy und Tablet negativ, d.h. mit einer längeren Ladezeit beeinflusst wird, bietet sich folgendes an:

Blenden Sie den Slider auf mobilen Endgeräten – Handy, Tablet – aus. Bei vielen Slider Plugins kann dies in den Einstellungen eingestellt werden. D.h. die Darstellung erfolgt nur noch auf dem großen Desktop.

Um dem Problem der fehlenden Aufmerksamkeit der User aus dem Weg zu gehen, könnte zusätzlich darauf geachtet werden, dass nur wirklich notwendige Bilder, Inhalte, Videos eingefügt werden. Das Augenmerk auf die wichtigen Aussagen beschränken – höchstens 3 Slides, getreu dem Motto „Alle guten Dinge sind 3.“

Fazit

Ob man nun einen Slider einsetzt oder nicht, liegt am Ende am Websiteeigentümer. Er hat Vorteile und Nachteile, diese muss jeder für sich abwägen und mit einer guten Einstellung des Sliders und nicht zu großen Bildern, kann manches nachteilige verhindert werden.

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